Wer in mir einen klassischen 3D-Artist sucht, möge doch bitte gleich den Browser-Tab schließen. Die Projekte an denen ich mithalf, setzten oft eine Menge 3D-Objekte für die Spiele vorraus. Fachkundige kann man nie genug haben. Vorallem die Kleinigkeiten, die ein Spiel lebendig wirken lassen (Mülltonnen, Möbel, Reklame etc.), binden fähige Mitarbeiter unverhältnismäßig lange. Natürlich wollte ich die Projekte nach Vorne bringen, nur konnte ich nichts von alledem. Mithilfe eines Teammitgliedes und unzähligen Tutorials konnte ich schonmal die Mapper mit einfachen Requisiten erfreuen. 3D-Tools sind anfangs wie eckelhafte Medizin: Man muss sich zwingen sie zu nehmen. Nach den ersten Erfolgen war es nicht mehr ganz so scheußlich. Meine 3D-Objekte erstelle ich mit verschiedenen Tools, meistens mit Autodesk Maya, da diese zu der damaligen Zeit neben XSI das einzige 3D-Tool war, welches Objekte direkt in die Source-Engine (Half Life 2) exportieren konnte. Es ist vielleicht nicht so komfortabel wie Maxons Cinema 4D, aber es ist ein mächtiges Werkzeug. Die UV-Texturen bearbeite ich klassisch mit Photoshop oder hilfreichen Tools wie CrazyBump und FilterForge. Hier ein Auszug aus Projektarbeiten.