Das “Sound Editing & Composing” war mein erster Einstieg in die Mediawelt. Im Alter von acht Jahren spielte ich das erste mal auf dem Super Nintendo “Prince of Persia”, baute daraufhin eigene Legolevels und stellte mir vor wie Spieler diese Level ”durchckletterten”. Den Ideen folgten, mit dem ersten Rechner, die ersten Sample-Spielereien mit einem lächerlichem Drum&Base “Game” für die PlayStation, dessen Namen ich schon garnicht mehr weis. Mit den ersten Versionen von Cool Edit und dem blutjungen Music Maker von Magix baute ich eigene kleine Tracks. Diesen folgten fähige VST-Synthesizer, Cubasic, Frooty Loops und mächtige Tools von Native Instruments wie Absynth, Massive oder EastWest Symphony Orchester.  Mit einem treuen Midi-Keyboard, Gehör und Kondensatormikrofon bewaffnet hatte ich viel Spaß beim ausleben allerlei Audio-Phantasien. Erwartet keine tiefgründigen Texte und Namen. Das meiste ist einfach aus dem Spaß am “Testen” entstanden und hat nicht immer den Anspruch auf Ernsthaftigkeit.

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Beneos – behind the twilight

  • Ich empfand es immer als sehr schwer natürlich klingende orchestralische Instrumente mit digitalen Quellen zu erstellen. Mit EWQLSO habe ich die besten Erfahrungen gemacht und erstellte unter anderem diesen Track. Dieser Track wurde für den Trailer des Hobbyprojektes Resident Evil: Twilight verwendet.  Normalerweise schmückten Voice-Over Sequenzen den Hintergrund – hier ist nur die Musik zu hören.

 

 

Beneos – EWQLSO Test

  • Nachdem ein neues Midi-Keyboard eintraf und ich zeitgleich das Orchestertool von Native Instruments testen wollte, schmiss ich mein Metronom an und experimentierte mit Streichern, Trommeln und Becken. Das Ergebnis ist ein orientalischer Rhytmus.

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Beneos - credits

  • Ein melancholischer, mysteriöser Beat mit Pianoinhalten. Dieser Track war für das Videoprojekt eines früheren Kollegen gedacht. In dem esperimentellem Video ging es um eine Frau, die in einem Raum mit unzählige Telefonhörer gefangen war.  Die wirren Schnüre und Hörer baumelten von der Decke einer Gummizelle. Während aus jedem Lautsprecher unzählige Töne, Wortfetzen und Szenen drangen, versuchte die Frau in Hektik jedes Telefon zu bedienen. Von der Soundkulisse überwältigt verlässt der Zuschauer die Szene in einem ansteigenden Tonchaos. Dieser dialogfreie Kurzfilm sollte die Medienkultur wiederspiegeln und dem Zuschauer in den Credits, untermalt von diesem Track, Zeit geben die Bilder und die Bedeutungen zu erfassen.

 

 

 

Beneos - are u rdy 4 this 1?

  • Dieser Track ist, wie viele andere, einer Spielerei mit neuen Synthesizern entsprungen. Try&Error mit “Massive” und “Frooty loops” prägten diesen Track. Hat man einmal diesen Funken geht der Rest von alleine. Wie viele andere Spielereien habe ich es nie zuende gebracht. Da bin ich dann doch zu wenig “Produzent” als “Entdecker”.

 

 

Beneos - Prodigys battle

  • Prodigy zeichnet harte Beats mit prägnantem Sound aus. In einem interessanten Crossover vermischte ich was ich hatte. Konzept: Soviel Prodigy-Tracks zusammenstampfen wie möglich

                                                                           

Beneos - psycho tunnel

  • Die Musik ist im Film und Spiel einer der wirksamsten und wichtigsten Stimmungsmittel. Jeder “zocker” meiner noch recht jungen Generation wird das Gefühl kennen in “Silent Hill” von dieser psychodelisch-metallischen Musik verunsichert durch die finstere Grundschule zu wandern. Dieses gruselig verstörte ”Silent Hill” Flair wollte ich einfangen und habe in meinen Gruselspielprojekten gerne mit diesen Mitteln gearbeitet. Speziell für diesen Track habe ich den ”Absynth” Synthesizer von NI verwendet. 

 

 

Beneos - modern sewer

  • Dieser fast TripHop typische Beat gehört eigentlich nicht in einen Gruselshooter.

Beneos - chase

  • Die Idee dieses Tracks ist das Beschreiben einer Autojagd. Der Spieler sollte zu dieser Musik Gegnerhorden ausweichen um in begrenzter Zeit ein Zeil erreichen. Dies klingt konfus, aber im Storyfluss ergab das eine unterhaltsame “Drive & Dodge-Einlage” wie man sie z.B aus Half-Life 2 kennt. 

 

 

Beneos - the last 60 seconds

  • Dieser Track entstand aus einer einfachen Spielerei. Es sollte die letzte 1-gegen-1 Begegnung am Ende einer Multiplayer Partie untermalen. So, wie SonicMayham grandios Quake II zeichnete, sollte dieser Track den Multiplayermodus einheizen und die beiden letzten Spieler der Runde aufstacheln. Weniger Taktik, mehr Action war das Motto der Deathmatch Begegnungen. 

 

 

Beneos - boss_fight

  • Dieser uralte Versuch eine Endgegnerbegegnung stimmig zu untermalen wurde nie fertig gestellt; gefällt mir persönlich aber gut. Es ist Plump, und das ist auch gut so, denn dieser Track legt keinen Wert auf Ambiente und Geschichte. 

 

 

Beneos - the dead walk

  • “The dead walk” ist ein Track der nicht über Synthesizer erstellt, sondern ganz “oldschool” von einem Gitaristen gespielt und vom Amplifier abgenommen wurde. Er war dazu bestimmt das Spielhauptmenü zu unterlegen. Der Gitarist ist Mitglied der Band “Developing Anger” und vertonte meine Vorstellungen dieses Tracks. Es war mir wichtig eine etwas “grunchige Silent Hill” Melancholie zu erzeugen, ohne den Spieler im Hauptmenü zuviel hektik auszusetzen.

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Beneos - RET: Ingame intro

  • Dies ist die erste Version des komplett spielbaren Ingame Intros von Resident Evil Twilight. Als erster Teil des Spieles, welches in Kapitel unterteilt den Spieler durch die Geschichte führen sollte, war dieser Track sehr weit fortgeschritten. Das komplette Intro wurde vorbereitet. Ich schrieb die Texte, arbeitet mit den Synchronisatoren und übernahm die Nachbaearbeitung. Im letzten Schritt implementierte ich die Sounds und das Ambiente. Zum Test unterlegte ich das Intro mit provisorischen Testmusik. Damals war der “Requiem for a Dream” Soundtrack nicht so verbreitet und drückte die Szene im Intro super aus. Heute kennt es dank “Der Herr der Ringe” jeder, wer konnte das absehen. Im Endzustand käme eigene Musik zum tragen. Jetzt ist es immernoch ein gutes englisches Hörspiel. Die Sprecher sind u.a. Michael Turnbull und Bruce Michael. Lustig ist, dass es von diesem Intro eine 1zu1 deutsche Version gibt, die ich allen beteiligten ablockte um das Gesamtergebnis besser einschätzen zu können. Mit Laiensprechern ohne Motivation ist es ziemlich lustig anzuhören. Aus offensichlichen Gründen sehe ich von einem Upload ab.

 

 

Beneos - catacombs of the maniac

  • Dieser Ambient-Track besteht hauptsächlich aus Hintergrundsounds wie ein Luftzog, Tropfen oder einzelnen Geräuschen. Was mir wirklich gut gefällt war die absolut dezente Pianoeinlage (ab 02:10 Min) welche sporadisch im Hintergrund zu hören ist und die Trostlosigkeit dieser Katakomben unterstreicht. Das Stück wurde von mir “gespielt” und war eine Nach-den-Ohren gespielte Melodie aus dem Kultspiel “Blood”.